Dienstversammlung

Die Stützpunktfeuerwehr Stockheim zieht bei ihrer Dienstversammlung eine positive Bilanz und erhält für ihre Einsatzbereitschaft und Leistungen viel Lob von Politik und Kreisbrandinspektion. Neben den Berichten der Kommandantur,  Jugend- und Kinderfeuerwehr standen sechs Ehrungen mit dem staatlichen Ehrenzeichen im Mittelpunkt. 1. Kommandant Andre Friedrich freut sich über den Besuch zahlreicher aktiver Feuerwehrleute und begrüßte besonders die Ehrengäste, stellvertretenden Landrat Gerhard Wunder, Bürgermeister Rainer Detsch sowie von der Kreisbrandinspektion Kreisbrandrat (KBR) Joachim Ranzenberger, Kreisbrandinspektor (KBI) Harald Schnappauf, Kreisbrandmeister (KBM Klaus Dressel), Kreisjugendwart KBM Dirk Raupach. Sie alle gratulierten und dankten den Geehrten. Für 40 Jahre aktive Dienstzeit wurden mit dem staatlichen Ehrenzeichen des Freistaates Bayern in Gold mit Urkunde ausgezeichnet, Renald Steger, Detlef Heublein und Gerald Rebhan. Drei Feuerwehrleute mit unermüdlichem Einsatzwillen die in verschiedenen Funktionen stets Verantwortung zeigten. Die außergewöhnlichen Leistungen der Jugendaufbauarbeit von Ehrengemeindejugendwart Renald Steger wurden besonders gewürdigt und hervorgehoben. Das staatliche Ehrenzeichen in Silber für 25- jährigen ehrenamtlichen aktiven Dienst bei der Feuerwehr wurde an Andre Korn, Christian Rebhan und Daniel Wachter verliehen.

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Landratstellvertreter Gerhard Wunder hob in seiner Laudatio die großen Leistungen der Geehrten hervor. Aber auch die Feuerwehr stockheim insgesamt gebe ein gutes Bild wie er den Berichten entnehmen konnte. Es ist eine gute mit moderner Technik ausgestattete Stützpunktwehr. Er drückte seine Wertschätzung des Landkreises und der Bevölkerung aus. Die Einsatzbereitschaft der Wehrleute rund um die Uhr 24 Stunden am Tag, auch ob Wochenende oder Feiertag, ist nicht bezahlbar. In unzähligen stunden opfern sie ihre Freizeit um dem Nächsten in Not zu helfen und setzen dabei Leib und Leben uneigennützig ein. Auch Bürgermeister Rainer Detsch gratulierte und zollte allen Feuerwehrleuten Respekt und Anerkennung. Die Gemeinde werde ihre Wehren unterstützen wo es möglich ist. Allein im nächsten Jahr werden drei neue Fahrzeuge für die Feuerwehren Haig, Haßlach und Reitsch angeschafft und auch in Feuerwehrgerätehäuser für Erweiterung oder Umbau,  Investiert. Dem Bürgermeister gefielen vor allem auch die hervorragende Jugendarbeit und der Aufbau einer Kinderfeuerwehr mit 18 Kindern. Soweit es möglich ist, ist er stets bei Einsätzen der Wehr dabei, hier sehe er am besten wenn es irgendwo etwas  fehlt. KBR Ranzenberger beeindruckten ebenfalls die ausführlichen und umfangreichen Tätigkeitsberichte. Er sprach bei den Geehrten von hochkarätig erfahrenen Feuerwehrmännern die Verantwortung tragen und über eine großartige Ausbildung verfügen, weil sie Feuerwehrleute mit Leib und Seele sind.

Die Berichte: 1. Kommandant Andre Friedrich berichtete von 46 Einsätzen der 65 aktiven Wehrleute. Unter den 65 Aktiven sind acht Kameradinnen und 13 Jugendliche. Im Jahr 2016 leistete die gesamte Mannschaft 2 230 Einsatzstunden. 61 Übungen wurden mit guter Beteiligung durchgeführt. Bei der turnusmäßigen Besichtigung durch die KBI lobte KBI Hans- Ulrich Müller die Wehr wörtlich „eine sehr starke Truppe die ihre Arbeit versteht!“ Dies ist vor allem auch auf die gute Ausbildung und die vielen Weiterbildungen zurückzuführen, meinte der Kommandant, der eine lange Liste an Fortbildung teilnahmen aufzählen konnte. Ob Atemschutz, THL, Absturzsicherung, Geräte- und Funkwarte, alle verfügen über spezielle Ausbildungen. Über die Erfolge der Jugendfeuerwehr berichtete Jugendwart Fabian Rebhan. Die Erfolge sprechen für sich und für motivierte Jugendliche. Erster, dritter und achter Platz beim Kreisleistungsmarsch, erster dritter und vierter Platz beim Renald- Steger Cup in Stockheim, neunter und zwölfter Platz beim Bezirksleistungsmarsch in Pressig und schließlich als Krönung Sieger beim bundesweiten August- Ernst- Pokal in Torgelow. Die Aktivitäten der Jugend reichten von Altkleidersammlungen über Vereinstätigkeiten, Freizeitveranstaltungen bis hin zu Einsatzübungen und Wettkämpfen. Die 14 Jugendlichen und deren Betreuer nahmen im Jahr 2016 an insgesamt 470 Übungsstunden teil. Über viele Aktivitäten aus Spiel und Spaß konnte die Betreuerin der Kinderfeuerwehr „Feuerteufel“, Diana Hergenröther, berichten. Schlittschuhlaufen, Erste Hilfe, Ostereier suchen, Basteln,  sind nur einige der zahlreichen Freizeitangebote für die 18 Feuerteufel,  die dabei natürlich auch immer viel über Umgang mit Feuer und Brandschutz schon lernen.

Kommandant Andre Friedrich konnte im Anschluss etliche Beförderungen aussprechen. Er selbst wurde durch Bürgermeister Detsch zum Brandmeister ernannt. Zum Feuerwehrmann wurden befördert: Julian Schröppel, Lukas Eisenbeiß, Patrick Neubauer. Steffen Bauersachs wurde Oberfeuerwehrmann. Zum Hauptfeuerwehrmann wurden Andreas Scherer und Sven Friedrich, zum Hauptlöschmeister Daniel Wachter und Christian Rebhan befördert. Vom Verein wurden für zehn Dienstjahre Florian Sommerfeld, für 20 Dienstjahre Florian Förtsch, für 40 Dienstjahre Detlef Heublein, Gerald Rebhan und Renald Steger geehrt. Zum Schluss äußerte Bürgermeister Rainer Detsch die Bitte, doch bei einer solch intakten und guten Aktivenkameradschaft auch bald wieder  einen Vorsitzenden im Feuerwehrverein zu haben.

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Text und Bilder: Karl-Heinz Hofmann

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