Jugendfeuerwehren proben den Ernstfall

Wolfersdorf – Am vergangenen Samstag, den 28.5.2016, fand im Rahmen eines Ausbildungstages der Jugendfeuerwehren der Gemeinde Stockheim eine Einsatzübung auf dem Gelände des ehemaligen Sägewerkes Hoffmann in Wolfersdorf statt. Hierfür wurde in einer Maschinenhalle mit Hilfe einer Nebelmaschine ein Vollbrand simuliert. Zuvor wurden die Jugendlichen auf den jeweiligen Fahrzeugen zugelost und nochmals viele Informationen vermittelt. Abgerufen wurden die Fahrzeuge durch die Einsatzleitung, die bereits in Wolfersdorf stationiert war. Beim Eintreffen der Jugendlichen stand die Maschinenhalle bereits im Vollbrand, auch zwei Arbeiter die noch versuchten, den Brand zu löschen, mussten versorgt werden. Nachdem die zuständigen Gruppenführer ihren Abschnitt erkundeten, begannen die Jugendlichen mit dem Versorgen der Verletzten und nahmen die ersten Strahlrohre zur Brandbekämpfung vor. Da sich die Wasserentnahme schwierig gestaltete, mussten die Jugendlichen eine lange Schlauchstrecke, mit einer Gesamtstrecke von ca. 350 Metern, durch einen ehemaligen Flusslauf verlegt werden. Auch galt es die Hasslach mit denen ihnen zu Verfügung stehenden Mitteln zu überqueren. Nachdem auch dieses Hindernis mit Bravur gemeistert wurden, gingen die Jugendlichen weiter zur Brandbekämpfung vor. Insgesamt nahmen die Jugendlichen sechs C-Strahlrohre und zwei Wasserwerfer vor. Durch das schnelle agieren der Jugendlichen konnte ein weiteres ausbreiten des Brandes verhindert werden. Im Einsatz waren die Jugendfeuerwehren aus Burggrub, Haig, Hasslach bei Kronach, Stockheim und Reitsch mit insgesamt 22 Jugendlichen. Nach der Übung wurden die Jugendlichen von Kommandant Andre Friedrich, Kreisjugendwart Dirk Raupach und Bürgermeister Rainer Detsch (FW) für ihre ausgezeichnete Leistung gelobt. Ein Unterschied zur „Profigruppe sei nicht erkennbar“, betonte Bürgermeister Rainer Detsch. Ein großer Dank ging auch an Felix Schwabe und Fabian Rebhan, welche diese Übung für die Jugendlichen geplant hatten.

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